Säulenbohrmaschine
Die Säulenbohrmaschine ist die stationäre Präzisionsversion des Bohrers: Die Spindel wird von einer vertikalen Säule geführt, die absolute Rechtwinkligkeit zwischen dem Bohrer und der Arbeitsfläche garantiert und die beim Handbohrer unvermeidlichen Winkelabweichungen eliminiert. Der Bediener senkt die Spindel mit dem Quill-Hebel ab und übt kontrollierten axialen Druck aus, während die Drehzahl über Stufenriemenscheiben oder einen elektronischen Variator gewählt wird. Im Vergleich zum Handbohren bietet sie perfekte Serienwiederholbarkeit, mechanisch einstellbare Bohrtiefenbegrenzung und die Möglichkeit, Bohrer mit großem Durchmesser (bis 30–50 mm) oder Spezialwerkzeuge wie Senkbohrer und bimetallische Lochsägen zu verwenden. Kompakte Tischbohrmaschinen eignen sich für Maker-Werkstätten; Vollsäulenmodelle mit Drehtisch bewältigen hohe Werkstücke.
Maschinen für dieses Verfahren
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