Drehen (Drehmaschine)
Drehen ist die Zerspanungstechnik, bei der das Werkstück um seine eigene Achse rotiert, während ein feststehender Schneidkeil—oder ein entlang CNC-programmierter Bahnen geführtes Werkzeug—Material abträgt und dabei Rotationsflächen erzeugt: Zylinder, Kegel, Kugeln, Gewinde und Lagersitze. Die Drehmaschine, erhältlich als manuelle Leitspindeldrehmaschine und als CNC-Drehzentrum, ist wohl die älteste und am weitesten verbreitete Werkzeugmaschine der Welt; ihre grundlegende Logik ist seit Jahrhunderten unverändert, doch die numerische Integration hat eine Wiederholgenauigkeit und geometrische Komplexität gebracht, die früher undenkbar war. Im Maker-Bereich deckt das Drehen zwei unterschiedliche Welten ab: die Holzdrehmaschine, ein typisches Werkzeug in kreativen Werkstätten für die Herstellung von Schalen, Griffen und gedrechselten Objekten, und die Metall-Drehmaschine, unverzichtbar für die Fertigung von Wellen, Buchsen, Adaptern und Präzisionsbauteilen. Beide teilen das gleiche Grundprinzip—Werkstückrotation plus linearer Werkzeugvorschub—unterscheiden sich jedoch grundlegend in Struktursteifigkeit, Schnittgeschwindigkeiten und erzielbaren Toleranzen.
Maschinen für dieses Verfahren
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