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Heißdrahtschneiden

Heißdrahtschneiden — illustrazione di categoria

Das Heißdrahtschneiden ist die bevorzugte Technik für die Formgebung von aufgeschäumten Polymerwerkstoffen — EPS (Styropor), EPP, XPS, Polyethylenschaum — indem der thermische Widerstand eines elektrisch durchflossenen Metalldrahts genutzt wird. Der Draht erwärmt sich auf Temperaturen von 100–300 °C und schmilzt das Polymer entlang seines Pfads, ohne Staub oder Späne zu erzeugen: Das Ergebnis ist ein glatter Schnitt mit kompakter Oberfläche, frei von den für abrasive Prozesse typischen Mikropartikeln.

Die Maschinen reichen von einfachen manuellen Tischstationen (mit festem oder schwingendem Drahtbogen) bis hin zu 2D- und 4-Achs-CNC-Systemen, die in der Lage sind, Tragflächenprofile, Architekturmodelle, dreidimensionale Beschriftungen und Bühnenbild-Komponenten zu schneiden. Vorschubgeschwindigkeit und die am Draht anliegende Spannung sind die kritischen Parameter: Zu langsam erzeugt glänzende Oberflächen und Schrumpfung, zu schnell hinterlässt einen offenen und gezackten Schnitt. Im Maker-Bereich ist diese Technologie für alle, die mit RC-Modellen, Architektur und Bühnengestaltung arbeiten, unersetzlich.

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