3D-Druck mit Spezialmaterialien
Der 3D-Druck mit Spezialmaterialien vereint eine heterogene Familie additiver Technologien, die die additive Fertigung weit über konventionelle Polymere hinaus erweitern und mit Pasten, Mischungen und Materialien völlig anderer Natur arbeiten. Das gemeinsame Prinzip ist die kontrollierte Extrusion oder Ablagerung eines plastischen Materials im halbflüssigen Zustand — Ton, Zementmischung, Schokolade, Zuckerpaste — das durch Trocknung, Abkühlung oder anschließendes Brennen statt durch thermische Fusion oder Fotopolymerisation aushärtet.
Die Anwendungen decken radikal unterschiedliche Bereiche ab: Der Ton- und Keramikdruck ermöglicht die Herstellung von Kunstobjekten und Prototypen für die industrielle Keramikproduktion; der Betondruk eröffnet Perspektiven im großmaßstäblichen Bauwesen und in der parametrischen Architektur; der Lebensmitteldruck findet Anwendung in der Avantgarde-Gastronomie und in der Herstellung personalisierter Lebensmittel für spezifische Ernährungsbedürfnisse.
Diese Technologien haben gemeinsam, dass sie hochspezialisierte Maschinen benötigen — oft maßgefertigte oder Nischenprodukte — sowie eine materialabhängige Nachbearbeitung (Brennen im Ofen für Ton und Keramik, Aushärtung für Beton). Die Kontrolle der Rheologie des Materials ist der entscheidende Faktor, der Qualität und Wiederholbarkeit des Ergebnisses bestimmt.
Maschinen für dieses Verfahren
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