Punktschweißen
Das Punktschweißen ist ein Widerstandsschweißverfahren, bei dem zwei übereinandergelegte Bleche durch gleichzeitiges Aufbringen von Druck und einem Hochstromimpuls über zwei gegenüberliegende Elektroden verbunden werden. Der elektrische Kontaktwiderstand zwischen den Blechen erzeugt lokalisierte Wärme — den Schmelzkern oder «Linse» —, die beim Erstarren eine punktförmige metallurgische Verbindung mit hoher Festigkeit ohne Zusatzwerkstoff und ohne sichtbaren Lichtbogen bildet.
Der grundlegende Vorteil ist die Geschwindigkeit: Jeder Punkt wird in Zehntelsekunden fertiggestellt, was die Technologie für die Massenproduktion von Fahrzeugkarosserien, Haushaltsgeräten und Blechbauteilen unverzichtbar macht. Die Maschinen reichen von großen stationären fußbetätigten Schweißgeräten bis hin zu tragbaren Karosseriepistolen. Im Maker- und Elektronikbereich sind Punktschweißgeräte für Batteriezellen (Nickelband-Punktschweißer) weit verbreitete Werkzeuge für die Montage von Lithium-Akkupacks, bei denen die kurze, lokalisierte Wärme thermische Beschädigungen der Zellen verhindert.
Maschinen für dieses Verfahren
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